Bundesliga wird konkurrenzfähig, dank Steueranhebungen in England und Spanien
Jojo | 16. Februar 2010 | Kategorie 1. Bundesliga, International, Transfermarkt | 0 Kommentare
Bisher haben englische Vereine von deutlich niedrigeren Steuern auf Spielergehälter profitiert. Dies hat sich nun geändert, zumindest für zukünftige Verträge. Die Beratungsagentur Deloitte kommt in einer Untersuchung auf folgende Beträge, die ein Verein aufbringen muss um 3 Millionen Euro Nettogehalt an einen Spieler zu zahlen:
England: 6,8 Millionen Euro
Frankreich: 6,7 Millionen Euro
Italien: 5,7 Millionen Euro
Deutschland: 5,4 Millionen Euro
Spanien: 5,3 Millionen Euro
In Spanien müssen zukünftig 43 Prozent statt 24 Prozent Steuer gezahlt werden. In England sogar 50 Prozent – bisher waren es für Profis aus dem Ausland nur 26 Prozent in den ersten 3 Jahren.
Damit sind deutsche Vereine zukünftig wieder deutlich konkurrenzfähiger, wenn es um Vertragsverhandlungen geht. Durch TV-Verträge haben englische und spanische Vereine wohl immer noch mehr Einnahmen. Allerdings gelten die neuen Bedingungen wohl nur für zukünftig geschlossene Verträge, nicht für “Alt-Verträge”.
Man darf gespannt sein, wie sich die Verteilung der Stars über die nächsten Jahre verändert …
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