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Ernüchterung zur rechten Zeit?

Nachdem die letzten Spiele von Werder Bremen Anlass zu wachsender Euphorie gegeben haben ist nach der Bundesliga-Partie gegen den VfL Wolfsburg auch schon wieder Ernüchterung eingetreten. Im Prinzip könnte man schon fast sagen „zur rechten Zeit“, denn so gerne Bremer Fans auch ihre Mannschaft siegen sehen wäre es zum jetzigen Zeitpunkt einfach ein falsches Signal.

Dem Bremer Spiel hat man in den letzten Spielen immer wieder angesehen, dass es noch längst nicht rund läuft. Werder hat immer etwas Mithilfe vom Gegner benötigt um erfolgreich zu sein. Da aktuell mal wieder ein paar Verletzungen Werder zurückwerfen konnte man im Spiel gegen Wolfsburg noch besser sehen was es alles für Defizite gibt. Vor allem in Halbzeit 1 war da praktisch nichts von Werder zu sehen. Wolfsburg dagegen war mit vollem Einsatz dabei und verdient in Führung. Bei Werder klappt es ausgerechnet in der Offensive nicht. Aktuell fehlen einfach die passenden Spieler (ein Knipser im Sturm) oder die vorhandenen Spieler haben nicht ansatzweise ihre Top-Form (im Mittelfeld alle außer Junuzovic).

Sehr passend dazu die Analyse von Werder Trainer Robin Dutt (via werder.de):

Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir kein gutes Spiel gemacht. Da hat man deutlich gemerkt, dass uns ein echter Stürmer gefehlt hat, der die Bälle festmacht und für Entlastung sorgt. Außerdem haben wir es nicht geschafft, den Gegner in Zweikämpfe zu verwickeln. In der zweiten Halbzeit wollten wir dann neu starten, haben alles auf eine Karte gesetzt. Am Ende war die Niederlage hochverdient.

Zu allem Überfluss wird die Verletztenliste nach dem Spiel noch länger. Bei Sebastian Prödl wurde eine Muskelverletzung festgestellt, er fällt damit auch vorerst 2 Wochen aus.


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