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Armin Veh beim VfB Stuttgart beurlaubt

Leerer Tisch bei einer Pressekonferenz

Armin Veh war nicht länger Trainer des VfB Stuttgart. Nach dem Spieltag und ausgelöst durch die sportliche Lage setzten sich die Verantwortlichen zusammen und kamen zu dem Schluss, dass Veränderungsbedarf bestehe. Freigestellt wurde ebenfalls Alfons Higl.

Die Bilanz zu diesem Zeitpunkt: Tabellenplatz elf, wenige überzeugende Auftritte — der Sieg gegen Werder Bremen gehörte zu den Ausnahmen — und deutlich zu viele schwache Spiele. Für einen Verein, der eineinhalb Jahre zuvor Deutscher Meister geworden war, lag die Erwartungshaltung erkennbar höher.

Die Frage nach der Ursache

Naheliegend war der Erklärungsversuch über den Druck nach dem Titel. Überzeugender ist der Blick auf die Kaderarbeit: Ein erheblicher Teil der Neuzugänge nach der Meisterschaft brachte nicht die erhoffte Verstärkung. Eine Mannschaft, die 2007 vor allem über Geschlossenheit und Entwicklung funktioniert hatte, ließ sich so nicht ohne Weiteres fortschreiben.

Trainerwechsel korrigieren solche Kaderfehler selten. Sie verschaffen dem Verein aber die Möglichkeit, im laufenden Betrieb zu reagieren — und in Stuttgart war der Punkt erreicht, an dem diese Möglichkeit genutzt wurde.