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Sky Deutschland: Die Quartalszahlen nach dem Markenwechsel

Satellitenschüsseln auf einem Dach

Sky Deutschland legte die Zahlen für das zweite Quartal 2009 vor, und Überraschungen enthielten sie kaum. Die Abonnentenzahl blieb mit 2,364 Millionen weitgehend stabil; das Minus von rund 7.000 Abos fiel in dieser Größenordnung nicht ins Gewicht. Das ausgewiesene Verlustergebnis ging vor allem auf Abschreibungen im Zuge des Markenwechsels von Premiere zu Sky zurück.

Die eigentliche Zäsur kam später

Aussagekräftiger dürfte das dritte Quartal werden, denn mit der Umbenennung änderte sich auch der Paketzuschnitt. Die Bundesliga war nicht mehr als Einzelabo zu haben — zuvor für 19,90 Euro — sondern nur noch in Kombination mit dem Grundpaket Sky Welt, womit der Einstiegspreis bei 32,90 Euro lag.

Für Fußballfans, die ausschließlich wegen der Bundesliga gebucht hatten, war das eine Preiserhöhung um zwei Drittel. Dass daraufhin manche das Abo überdachten, lag nahe.

Aus Anbietersicht ließ sich das schwer anders lösen. Die Bundesligarechte wurden von Vergaberunde zu Vergaberunde teurer, und Sky nannte selbst die Größenordnung, ab der das Geschäft trägt: zwischen 3 und 3,2 Millionen Abonnenten. Von dort war das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt gut 800.000 Kunden entfernt.