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Der Pfeifton bei Beckmann: Was in der ARD-Sendung nicht zu hören war

Tonpult in einem Studio

Ausnahmsweise nicht Fußball, sondern Radsport: Seit der ehemalige Team-Telekom-Profi Bert Dietz bei Reinhold Beckmann über die Dopingpraxis seiner Zeit gesprochen hatte, war die Debatte in vollem Gange. Umso auffälliger war ein Detail der Ausstrahlung.

Ein kurzer Teil der Sendung war wegen eines Pfeiftons nicht zu verstehen. Technisch ist ein solcher Ton allerdings kein großes Hindernis — er lässt sich mit überschaubarem Aufwand herausfiltern. Genau das geschah, und der Blog allesaussersport dokumentierte anschließend, was unter dem Ton lag.

Die betreffende Passage drehte sich um die Frage, wer die Zahlungen abwickelte. Dietz nannte darin einen Namen; im Hintergrund war eine dritte Stimme zu hören, die den Verlauf des Gesprächs kommentierte. Beckmann fragte nach, um die Zuordnung zu klären.

Warum der Vorgang Fragen aufwirft

Ein Pfeifton an genau dieser Stelle kann ein technisches Versehen sein. Fällt er ausgerechnet über die Passage, in der eine konkrete Person benannt wird, liegt der Verdacht einer bewussten Unkenntlichmachung nahe — was rechtlich nachvollziehbar sein mag, aber gegenüber dem Publikum hätte erklärt werden müssen.