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Europa-League-Startplätze 2009: die Konstellationen um Werder Bremen

Stadionsilhouette im Flutlicht

Zum Saisonende 2008/09 hing die Vergabe der deutschen Europa-League-Plätze an zwei Endspielen mit Werder-Beteiligung: dem UEFA-Cup-Finale und dem DFB-Pokalfinale. Vier Ausgänge waren möglich, und jeder führte zu einer anderen Verteilung. Zusätzlich brisant war die Lage beim Hamburger SV, der zu diesem Zeitpunkt gerade dabei war, den eigenen Startplatz noch herzugeben.

Bremen verliert beide Finals

Der einfachste Fall. Bayer Leverkusen zieht als DFB-Pokalsieger in die Europa League ein, dazu die Bundesliga-Vierten und -Fünften. Werder Bremen wäre nach fünf Jahren Champions League erstmals wieder ohne internationales Geschäft geblieben.

Bremen verliert den UEFA-Cup und gewinnt den Pokal

Leverkusen geht leer aus. Bremen startet als Pokalsieger in der vierten Qualifikationsrunde zur Europa League.

Bremen gewinnt beide Finals

Als UEFA-Cup-Sieger wäre Bremen direkt für die Gruppenphase qualifiziert. Der über den Pokalsieg erworbene Startplatz hätte für Deutschland ersatzlos entfallen müssen, weil Bremen bereits qualifiziert gewesen wäre. Weder Leverkusen als unterlegener Pokalfinalist noch der Tabellensechste hätten nachrücken dürfen.

Bremen gewinnt den UEFA-Cup und verliert den Pokal

Aus deutscher Sicht die ergiebigste Variante: Bremen wäre als UEFA-Cup-Sieger direkt in der Gruppenphase gestanden, Leverkusen als Pokalsieger in der vierten Qualifikationsrunde eingestiegen, und der Bundesliga-Fünfte hätte seinen Platz behalten.