Barcelona geht 0:4 in Getafe unter
Nach dem 5:2 im Hinspiel sprach wenig gegen einen ruhigen Abend für den FC Barcelona. Getafe führte früh mit 2:0 und ließ danach nicht mehr locker. Am Ende stand ein 4:0 für die Mannschaft von Bernd Schuster — und damit der Einzug ins Finale der Copa del Rey.
Für Getafe ging es um mehr als den Pokal. Mit Gegner FC Sevilla auf Champions-League-Kurs war die UEFA-Cup-Teilnahme selbst im Fall einer Finalniederlage nahezu gesichert. Der Klub stand damit vor der ersten Europapokalteilnahme seiner Vereinsgeschichte.
Barcelona ohne Zugriff
Die Leistung der Katalanen war über weite Strecken desolat: kaum verwertbare Offensivaktionen, dahinter eine fehleranfällige Ordnung. Getafe hätte auch höher gewinnen können, ohne dass es unverdient gewesen wäre.
Im Hinspiel hatte Lionel Messi jenes Tor erzielt, das seither regelmäßig mit dem Solo von Diego Maradona gegen England verglichen wird. Der Blogger Fooligan fand dazu die passende Einordnung: „Auch Jahrhunderttore zählen nicht doppelt.“