Bayern holt ein 2:2 in Mailand und ärgert sich über den Schiri
Ein 2:2 im Viertelfinal-Hinspiel beim AC Mailand ist eine hervorragende Ausgangslage — zwei Auswärtstore, ein Rückspiel in München. Michael Rensing soll im Tor einen ordentlichen Auftritt hingelegt haben.
Sehen konnte das Spiel in Deutschland allerdings nur, wer ein Abo hatte. Die Champions League lief zu dieser Zeit nicht mehr frei empfangbar, was das Publikum für ein Viertelfinale mit deutscher Beteiligung erheblich einschränkte.
Die Debatte vor dem Anpfiff
Auffälliger als das Ergebnis war die Vorgeschichte. Bayern-Offizielle hatten sich bereits im Vorfeld darüber beschwert, dass erneut ein russischer Schiedsrichter angesetzt worden war. Als Argument taugt das wenig: Europa ist keine Bundesliga, und die UEFA setzt aus einem kontinentalen Pool an. Eine Nationalität für sich genommen sagt über die Leistung eines Schiedsrichters nichts aus.
Wer vor dem Spiel die Ansetzung kritisiert, hat für den Fall einer Niederlage bereits eine Erklärung vorbereitet. Das 2:2 machte die Debatte dann ohnehin gegenstandslos.