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Die Bundesliga und die Entschuldigungen an Hoffenheim und Hopp

Dicht gefüllte Stehplatztribüne während eines Bundesligaspiels
Stehplatztribüne

Der nächste Verein entschuldigte sich bei Dietmar Hopp und der TSG Hoffenheim. Diesmal war es Borussia Dortmund, dessen Anhänger in Mannheim mit Schmährufen und einem Plakat aufgefallen waren. Zuvor hatte bereits Borussia Mönchengladbach einen entsprechenden Vorgang einräumen müssen, und aus weiteren Stadien wurde Ähnliches berichtet — meist dann, wenn Hoffenheim auswärts antrat.

Die Dortmunder Reaktion kam schnell. Hans-Joachim Watzke wurde mit deutlichen Worten zitiert: „Was in Mannheim passiert ist, war peinlich, beschämend und unwürdig. Wir werden alles daransetzen, dass Leute, die unter dem Deckmantel von BVB-Fans aus der Rolle fallen, nicht länger den Ruf des BVB beschädigen.“

Der nachvollziehbare Teil und der andere

Dass ein Klub, der von einem einzelnen Millionenbetrag getragen wird und den eigenen Verein in der Tabelle überholen könnte, in traditionellen Fanszenen wenig Begeisterung auslöst, ist eine verständliche Reaktion. Zwischen Ablehnung eines Modells und persönlichen Schmährufen gegen eine Einzelperson liegt allerdings eine Grenze, die in Mannheim überschritten wurde.

Bemerkenswert war vor allem die Wiederholung. Verein für Verein lief dasselbe Muster ab: Vorfall im Gästeblock, Entschuldigung der Klubführung, Ankündigung von Konsequenzen. Dass sich daran in den Folgejahren wenig ändern würde, war zu diesem Zeitpunkt bereits absehbar.