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29 verwandelte Elfmeter: Das griechische Pokalfinale 2009

Ball auf dem Elfmeterpunkt

Olympiakos Piräus holte nach der griechischen Meisterschaft auch den nationalen Pokal. Der Weg dorthin war allerdings ungewöhnlich lang: Gegen AEK Athen stand es nach 120 Minuten 4:4, das anschließende Elfmeterschießen endete 15:14.

Insgesamt 29 verwandelte Elfmeter bedeuten, dass beide Mannschaften weit über die regulären fünf Schützen hinaus in den Kader greifen mussten — inklusive Innenverteidigern und Torhütern. Ein Schütze, der nach einer Stunde Verlängerung als vierzehnter seiner Mannschaft antritt, hat mit dem Ausgangsszenario eines Elfmeterschießens wenig gemein.

Für die Zuschauer im Stadion bedeutete es vor allem eines: eine Entscheidung, die sich zog und zog, ohne dass sich abzeichnete, wer sie am Ende für sich verbuchen würde.